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Toner
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Als Toner wird die in pulverisierender Form vorliegende Druckfarbe bezeichnet. Diese kommt in Laserdruckern, Faxgeräten und in Kopierern zum Einsatz. Eine sogenannte Kartusche stellt das Behältnis für die Druckfarbe dar. Beim Drucken werden Farbpigmente des Toners an einer sogenannten Bildtrommel an den Stellen, die statisch geladen sind, abgestoßen und an den Stellen, welche nicht statisch geladen sind, also sich elektrisch neutral verhalten, aufgenommen. Ein Laserstrahl oder aber auch ein Diodenstrahl hat diese Stellen vorher gescannt. Das auf den elektrisch neutralen Stellen aufgenommene Tonerpulver wird zusammen mit einem Bindemittel, auch als Fixierung bezeichnet, so dauerhaft in Kontakt mit dem Druckmedium, meistens Papier gebracht. Die Fixiereinheit des Toners erwärmt sich hierbei und lässt so ein Eindringen in das Papier zu.
Tonerfarben
Die Farben des Toners können sowohl, was recht häufig der Fall ist, nur in Schwarz auftreten, oder aber auch in den Grundfarben. Da es auch nur reine Schwarz-Weiß Laserdrucker zu kaufen gibt, ist eine reine Schwarzkartusche also mit schwarzem Tonerpulver durchaus keine Seltenheit, Gleiches gilt für einfache Kopiergeräte.
Auch bei den Tonern gibt es vom äußeren Habitus jeweils große herstellerspezifische Unterschiede. Zudem verwenden manche Druckerhersteller Einkomponententoner, während andere Hersteller lieber Zweikomponententoner bevorzugen. Beim Einkomponententoner handelt es sich um eine Kartusche mit Tonerpulver und einer zusätzlich hinzugefügten Entwicklersubstanz. Diese Entwicklersubstanz sorgt für die Aufnahme der Tonerteilchen durch die Bildtrommel. Die Zweikomponentenvariante zeichnet sich durch eine Trennung von Tonerpulver und Entwicklersubstanz aus. Der Vorteil der Zweikomponententoner ist der, dass bei einem größeren Verbrauch an Entwicklersubstanz nicht gleich die ganze Tonerkartusche gewechselt werden muss, sondern nur die Entwicklereinheit und umgekehrt. Dies spart Geld und Material. Bei der Einkomponentenvariante ist hingegen die komplette Einheit zu ersetzen, selbst wenn ein Teil also entweder noch Tonerpulver oder noch Entwicklersubstanz ausreichend vorhanden ist. Profidruckereien verwenden für ihre digitalen Maschinen fast ausschließlich Zweikomponententoner.
Toner-Unverzichtbar im Laserdrucker und Kopierer
Gerade Laserdrucker sollen den Zweck eines guten und qualitativ hohen Druckbildes erfüllen. Durch diesen Qualitätsanspruch steigt jedoch zwangsläufig auch der Qualitätsanspruch an die zum Einsatz kommenden Tonerkartuschen. Da die Laserdrucker, im Gegensatz zu Tintenstrahldruckern eine aufwendigere technische Ausstattung aufweisen, sind diese, im Gegensatz zu Tintenstrahldruckern, auch teurer in der Anschaffung. Der Vorteil von Laserdruckern liegt jedoch im Gegenzug an dem niedrigeren Verbrauch an Tonern, verglichen mit dem Verbrauch an Tintenpatronen bei den Tintenstrahldruckern.
Toner sind häufig in aller Munde, wenn man von Feinstaubbelastung spricht. Ein Toner enthält feinpudriges Tonerpulver, dieses fällt jedoch nicht unter die geltende Gefahrstoffverordnung. Zudem birgt ein Toner nur dann eine Gefahr für die Gesundheit, wenn das Pulver der Tonerkartusche in die Umgebungsluft gelangt, dies ist in aller Regel nur dann der Fall, wenn die Tonersubstanz noch nicht auf dem Druckmedium ist. Viele Druckerhersteller haben sich jedoch dieser Problematik aktiv gestellt und für die entsprechenden Laserdrucker entsprechende Schutzmaßnahmen erlassen, um die Gefahr einer möglichen Feinstaubbelastung zu minimieren. Zum Teil gelingt dies durch Filteranlagen in den Druckern, zum Teil durch eine geschickte Konstruktion von Drucker und Tonerkartusche. Mittlerweile sind sogar einige Laserdrucker und Faxgeräte mit dem blauen Umweltsymbol ausgezeichnet und können unbedenklich erworben werden. Auch für den leergedruckten Toner stellt sich irgendwann einmal die Frage wie man am günstigsten an einen qualitativ hochwertigen neuen Toner gelangt.
Originaltoner-Kompatible Toner
Die einfachste, aber auch zugleich teuerste Lösung ist der Erwerb von Tonern der Originalhersteller. Eine günstigere Variante ist der Kauf von kompatiblen Tonerkartuschen. Hierunter versteht man eine Tonerkartusche, die eine Originalkartusche als Hülle verwendet und diese neu befüllt. Hinzu kommt eine Erneuerung von Verschleißteilen. Es wird bei einer kompatiblen Tonerkartusche also sowohl das Tonerpulver erneuert, als auch die übrigen Verschleißteile des Toners. Man bezeichnet diese Tonerkartuschen auch häufig als
kompatible Mehrleistungskartuschen. Originaltonerkartuschen sind häufig nicht komplett mit Tonerpulver befüllt. Ziel der Hersteller ist ein schneller Neukauf von Tonermaterial.
Der Vorteil von kompatiblen Mehrleistungskartuschen liegt häufig darin, dass neben einem günstigeren Preis für die kompatible Mehrleistungskartusche, im Verhältnis zur Originaltonerkartusche zusätzlich mehr Tonermaterial eingefüllt wurde. Ähnlich wie bei den Tintenpatronen der Tintenstrahldrucker gibt oftmals ein eingebauter Mikrochip die zu druckende Seitenzahl vor. Dritthersteller erneuern auch diesen Mikro-Chip und passen die zu erzielende Seitenanzahl an das neu befüllte Tonerpulver an. So erweisen sich kompatible Tonerkartuschen nicht nur als günstiger als die
Originalkartuschen, sondern auch als ergiebiger. Dritthersteller garantieren eine mindestens ebenbürtige Qualität wie die der Originalhersteller, oftmals liegt das Qualitätsniveau sogar über dem der Originalerzeugnisse.
Auch der Umweltaspekt spricht für den Einsatz von kompatiblen Tonern. Durch das Recyclingverfahren gelangt keine Tonersubstanz in die Umwelt und dadurch wird auch keine Feinstaubbelastung hervorgerufen. Kompatible Tonerkartuschen gibt es entweder beim Händler vor Ort oder aber auch in einem der zahlreichen Online-Shops. Gerade bei der Auswahl des Online-Shops sollte man auf einen versierten und seriösen Anbieter, wie zum Beispiel Diprint setzen.
Der Aufwand zur Herstellung kompatibler Tonerkartuschen steht dem der Herstellung neuer Tonerkartuschen in nichts nach. Ablehnen sollte man zudem einen Anbieter, welcher nur die Kartuschen mit Tonerpulver neu befüllt, nicht aber die Verschleißteile erneuert. Der Nachteil liegt auf der Hand, eine vorzeitige Materialermüdung oder ein anderweitiger Defekt und damit ein Totalausfall des neu befüllten Toners können die Folge sein.
Weiterführende Links:
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